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Was eine unbesetzte Stelle Ihren Betrieb kostet

Das meiste Geld kostet eine offene Stelle nicht über Anzeigen. Teurer ist der Überschuss, den die Arbeit nicht bringt, solange niemand sie macht. Bei 35 € Überschuss je Stunde und 30 produktiven Stunden sind das 1.050 € pro Woche. Gemeldete Stellen blieben 2024 im Schnitt 160 Tage offen, im Handwerk 224 Tage.

Stand: 3. Oktober 2026

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Rechnen Sie mit Ihren eigenen Zahlen

Der Rechner zieht vom Umsatz je Stunde die Lohnkosten ab, die Sie sparen, solange niemand eingestellt ist. Was bleibt, ist der Überschuss: der Teil, mit dem die Stelle Miete, Fahrzeuge, Büro und Ihren Gewinn mitträgt. Diesen Betrag nimmt er mal die produktiven Stunden pro Woche und mal die Dauer der Suche.

Wie lange Stellen offen bleiben

Die Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht, wie viele Tage gemeldete Stellen im Durchschnitt unbesetzt sind, bevor sie abgemeldet werden (Vakanzzeit).

Jahr Alle Berufe Handwerksberufe
2015 84 Tage 104 Tage
2019 126 Tage 163 Tage
2022 145 Tage 207 Tage
2023 152 Tage 215 Tage
2024 160 Tage 224 Tage

Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Grafik vom 09.09.2025. In der Fachkräfteengpassanalyse 2025 zählt die Bundesagentur 157 Engpassberufe, vor allem in Pflege, medizinischen Berufen, Bau und Handwerk. Mehr Zahlen auf der Seite Fachkräftemangel in Zahlen.

Ein Beispiel aus dem Handwerk

Ein Elektrobetrieb berechnet 65 € je Stunde. Ein Geselle kostet mit Arbeitgeberanteilen rund 30 € je Stunde. Bleiben 35 € Überschuss. Bei 30 Stunden, die er pro Woche beim Kunden abrechnet, fehlen 1.050 € in jeder Woche. Dauert die Suche so lange wie der Durchschnitt im Handwerk, also 224 Tage oder 32 Wochen, sind das rund 33.600 €.

Das ist eine vorsichtige Rechnung. Sie enthält keine Aufträge, die Sie gar nicht erst annehmen, und keine Kunden, die zur Konkurrenz gehen. Sie enthält auch nicht, was passiert, wenn die Kolleginnen und Kollegen wegen der Mehrarbeit selbst kündigen. Im DIHK-Fachkräftereport 2025/2026 erwarten 55 % der Unternehmen eine Mehrbelastung der Belegschaft und 36 % Einschränkungen beim Angebot.

Wo kleine Betriebe Zeit verlieren

Die Vakanzzeit setzt sich aus Abschnitten zusammen, die Sie beeinflussen können:

  • Bis die Anzeige steht. Viele Inhaber schieben die Anzeige wochenlang vor sich her, weil sie abends neben dem Tagesgeschäft geschrieben werden muss.
  • Bis Bewerber sie finden. Eine Anzeige nur auf der eigenen Website wird kaum gefunden. Die Jobbörse der Arbeitsagentur, Indeed und Google for Jobs kosten nichts, brauchen aber jeweils eine eigene Fassung und, bei Google, einen Datensatz im Quelltext. Wie das geht, steht unter Stellenanzeige kostenlos schalten.
  • Bis jemand antwortet. Wer ein Anschreiben und Zeugnisse verlangt, verliert Bewerber, die gerade auf der Baustelle oder im Dienst stehen. Ein Anruf, eine WhatsApp-Nachricht oder eine kurze E-Mail mit Lebenslauf senkt die Hürde.
  • Bis zur Zusage. Gute Leute haben oft mehrere Angebote. Wer nach dem Gespräch zwei Wochen nichts sagt, verliert sie. Ein fester Ablauf hilft, siehe Fragen im Vorstellungsgespräch.

Den ersten Abschnitt abkürzen

Den ersten Abschnitt nehmen wir Ihnen ab. Sie tragen die Stelle in zehn Minuten ein und bekommen die fertige Anzeige, die Karriereseite mit Google-Datensatz und die Kopiertexte für die kostenlosen Jobbörsen, garantiert innerhalb von 60 Minuten. Rechnen Sie mit den Zahlen von oben: Das Stellenpaket für 89 € netto entspricht dem Überschuss aus weniger als drei Arbeitsstunden. Stelle jetzt eintragen

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Häufige Fragen

Wie lange dauert es im Schnitt, eine Stelle zu besetzen?

Die Bundesagentur für Arbeit misst die Vakanzzeit gemeldeter Stellen. 2024 lag sie über alle Berufe bei 160 Tagen, in Handwerksberufen bei 224 Tagen. 2015 waren es noch 84 und 104 Tage.

Spare ich nicht die Lohnkosten, solange die Stelle frei ist?

Ja, und der Rechner zieht sie ab. Übrig bleibt der Überschuss, den die Stelle über ihre Kosten hinaus bringt. Den verlieren Sie in jeder Woche ohne Besetzung, dazu kommen Überstunden und Belastung im Team.

Welche Zahl soll ich als Umsatz je Stunde eintragen?

Im Handwerk den Stundensatz, den Sie Kunden für diese Arbeit berechnen. In Praxis, Pflege oder Handel den Umsatz je Arbeitsstunde, den eine besetzte Stelle möglich macht, zum Beispiel zusätzliche Termine oder Touren.